the scope of scape


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"...Nigl hat für seinen Zyklus ein quadratisches Format gewählt,
 ein Format, das wegweist vom traditionellen Landschaftsformat,
 das immer ein Querformat ist, um einen größtmöglichen Horizont  freizugeben ...  Das quadratische Format verweist auf Distanz.
 Und in der Tat sind die Bilder nicht als Nachahmung eines
 Farbschauspiels  wie es in der freien Natur möglicherweise zu finden
 wäre zu verstehen ... Mit dem Versuch, ein strenges Konzept und
 Emotion in Verhältnis zu setzen, lässt sich die Arbeit von Nigl in
 einem aktuellen Diskurs zeitgenössischer künstlerischer Produktion
 verorten, den ich als eine Form der «Konzeptualität der großen
 Gefühle» beschreiben möchte..."

 Mag. Maren Lübbke, Berlin



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"... Nigls 52-teiliger Zyklus folgt einem strengen Konzept.
 Programmatisch ist folglich auch der Titel der Werkgruppe -
 «the scope of scape». Auch die Anzahl der Bilder ist Programm.
 Ein Bild für jede Woche des Jahres. Nigls Jahreszyklus entstand als
 subjektiver Jahreskreis im Atelier, jenseits der
jahreszeitlichen
 Veränderungen der Natur. Die 52 Werke sind durchnummeriert und
 erhalten so ihren Platz im konzeptuellen Kontext, ohne dass das große
 über dem kleinen stünde, ohne dass das zehnte wichtiger als das elfte
 wäre. Die Nummerierung definiert lediglich die einzelnen scapes als
 Stationen auf Nigls emotionaler Reise durchs Jahr."

 Franz Koschier-Friedl, Wien



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"Nigl hat hier sein malerisches Vokabular, das der gestischen  Abstraktion verpflichtet ist, ins Extrem gesteigert:
 Allerdings nicht -  wie durchaus zu erwarten wäre - durch eine
 Übersteigerung der malerischen und gestischen Ausdrucksmöglichkeiten,
 sondern im Gegenteil, durch gestische Reduktion, durch Konzentration
 auf die Varianz eines Farbtones..."

 Mag. Maren Lübbke, Berlin



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